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Bei Sonnenschein und idealen Temperaturen sind gestern rund 240 Sportler zum Jubiläumsweglauf gestartet. Seit zehn Jahren gibt es den Jubiläumsweg des Bodenseekreises zwischen Überlingen und Kressbronn, mit dem Lauf sollte er der Bevölkerung wieder in Erinnerung gebracht werden.
KRESSBRONN (bw) In Meckenbeuren startete Brigitte Kienle, die leidenschaftliche Joggerin erreichte nach etwas über zwei Stunden Markdorf. Hier sorgte der Turnverein Markdorf für die Verpflegung der Läufer. "Es war kein Sonntagsspaziergang, aber auch kein Marathon, es war ein sehr schöner Lauf", schwärmte sie anschließend. Besonders angetan war die Markdorferin von der landschaftlich schönen Strecke. Der Abschnitt entlang der Rotach und der Blick von der Ailinger Kapelle hatten es ihr angetan. Eine spezielle Vorbereitung auf den Lauf hat es bei Brigitte Kienle nicht gegeben. Sie läuft regelmäßig zwei bis dreimal in der Woche jeweils etwa zehn Kilometer. Da sie schon einige Halbmarathons gelaufen ist, war ihr klar, dass sie mit der rund 21 Kilometer langen Strecke keine Schwierigkeiten haben wird. Ein großes Lob gab es für die Organisation. "Die Strecke war gut markiert, und an den Verpflegungsstationen gab es alles, was das Herz begehrt." Lob gab es auch für den Gepäcktransport und die Dusche in der Sporthalle.
Insgesamt ist der Weg 116 Kilometer lang, deshalb wurde in Überlingen und Kressbronn gestartet, gemeinsames Ziel war am Nachmittag das Bildungszentrum in Markdorf. Die Ostroute mit 57 Kilometern führte von Überlingen über Owingen und Heiligenberg nach Markdorf. Die Westroute startete in Kressbronn, Etappenorte waren Neukirch und Meckenbeuren. Ebenfalls nach etwa 57 Kilometern war Markdorf das Ziel. Es musste jeweils nicht die gesamte Strecke gelaufen werden, es konnte auch in den Etappenorten gestartet werden.
Aus der Überlinger Richtung erreichte Thomas Waldraff das Ziel in Markdorf. Er war am Morgen um 9 Uhr an der Therme in Überlingen gestartet und hatte sich damit die läuferisch anspruchsvollere Strecke ausgesucht. Die Läufer mussten zum einen den Heiligenberg bezwingen und kurz vor dem Ziel noch den Gehrenberg überwinden. "Die Anstiege gehen in die Beine, man muss sich den Lauf entsprechend einteilen", erklärte Waldraff am Ziel. Der 48-Jährige hat für die knapp 57 Kilometer rund fünf Stunden gebraucht und war der erste Läufer, der das Ziel in Markdorf erreichte.
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